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13. Juni + 14. Juni 2015

November 14, 2014

Aus traurigem und aktuellem Anlass eine Erklärung von Achim Knacksterdt, Tom Siener und Tom Eller:

“Wie in jedem Jahr ist der RBW-Lauf auch dieses Mal eine kostenlose Veranstaltung (Bahn und Frühstück zahlt jeder selbst, je nach Bedarf).
Und wie in jedem Jahr werden wir im Ziel wieder eine Spendenbox aufstellen.

In diesen Jahr haben wir uns allerdings dazu entschieden, sämtliche Spenden den Opfern des Erdbebens in Nepal zukommen zu lassen.

Wie so oft hat es leider wieder die Ärmsten getroffen. Wir hoffen, hiermit einen kleinen Beitrag leisten zu können.
Unsere Gedanken sind bei unseren Freunden in Nepal.
Wir haben uns dazu entschieden, das gesammelte Geld dem Verein ‘Helfende Hände für Nepal’, Mainz, zu übertragen. Da wird hervorragende Arbeit gemacht, die wir gerne unterstützen wollen. Zur Homepage von ‘Helfenden Hände für Nepal’ kommst Du, wenn Du auf das Logo klickst.
Danke für die Unterstützung und das Verständnis.”
HHJetzt steht es also, das Datum für die drei Starts der drei Gruppen des RheinBurgenWegs (RBW).

Wir alle starten am 13. Juni ab dem Koblenzer Hauptbahnhof, treffen uns aber zuvor alle in Bingen, um gemeinsam mit dem Zug nach Koblenz zu fahren.

Die “Veteranen” kennen den Ablauf ja schon.
Den “Neuen” sei gesagt, dass in Koblenz die Dropbags für den VP3 abgegeben werden können. Weil auf Grund der erhöhten Teilnehmerzahlen keine Zieltaschen mitgenommen werden können, gibt es keine Möglichkeit mehr, erst in Koblenz zu den einzelnen Laufgruppen stoßen zu können.
Die Einladungen an die “üblichen Verdächtigen”, deren Freunde und Bekannte, an die sonstigen Interessierten und die “Veteranen” werden wohl erst im Januar 2015 verschickt werden können.
Solltest Du Dich schon vorher für diesen Lauf entscheiden, dann lass es uns bitte wissen:

eMail Achim Knacksterdt
eMail Tom Eller

Erwähne aber unbedingt, ob Du in die schnelle, die mittlere oder in die “slow fox” Genussläufergruppe eingeordnet werden willst.

2015 wird es ausnahmsweise und erstmals einen vierten Verpflegungspunkt geben. Der soll uns die Nacht verkürzen und für den Fall, dass die Nacht (hoffentlich) schön warm sein wird, uns die Chance geben, unsere Wasservorräte noch ein letztes Mal aufzustocken.

Bitte beachte, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern mitnehmen können.
60 Teilnehmer, verteilt auf die drei Laufgruppen, sollten die Obergrenze sein.

Also: wir freuen uns! Auf Dich. Auf die fünfte Ausgabe des RBW. Auf die anderen LäuferInnen. Auf die Strecke. Auf die Verpflegungspunkte, besonders auf den legendären VP2 auf Schloss Rheinfels. Und auf das gemeinsame Frühstück am Sonntagmorgen in Bingen.

Ein Startgeld erheben wir wie in den Vorjahren nicht, ein bescheidenes Schweinchen im Ziel freut sich aber auf einen Obolus* (*Ergänzung: Aus traurigem und aktuellem Anlass wird dieser Obolus nicht für die Deckung der Kosten der VPs verwendet, sondern geht unmittelbar in die Krisenregion Nepal, zusammen mit unseren besten Gedanken und Wünschen).
Die Zugkosten von Bingen nach Koblenz trägt jeder selbst, ebenso die Kosten des Frühstücks am Sonntagmorgen.

Nun rasch den Kalender checken und gegebenenfalls schnell einen der wenigen Restplätze buchen!

Keep on running and smiling!

Eure Lauffreunde

Achim und TOM
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“Ich komme zum Schluss!”

April 4, 2014

RBWKurt Tucholsky hat in dem unter seinem Pseudonym Peter Panter veröffentlichten Text “Ratschläge für einen schlechten Redner …” darauf hingewiesen, dass wir Brillenmenschen stets gut daran tun, zu geschichteln. Und es stimmt.

Wer kann denn den RheinBurgenWeg-Lauf begreifen, wenn er nicht die Historie des Laufs kennt?
Wenn er nicht weiß, dass er auf der gegenüberliegenden Rheinseite entstanden ist, als Achim Knacksterdt in einer kalten und schneebedeckten Nacht von dem parallel zum Rheinsteig verlaufenden RheinBurgenWeg erzählte …
Wenn er nicht weiß, dass bei der Erkundung weite Strecken unter Wasser lagen und wie schwer es war, damals überhaupt an den Rhein heran zu kommen?
RBWAber ich wollte ja zum Schluss kommen …

Einen Lauf zu beschreiben, den man selbst mitorganisiert, bei dem man die Teilnehmer mit auswählen darf, das ist schon eine ganz spezielle Aufgabe. Aber ich will mich daran versuchen. Jetzt und hier.
RBWDer RheinBurgenWeg-Lauf ist einfach ein langer Lauf in beginnenden Frühling, bei dem sorgsam ausgewählte Ultraläufer (Amerikaner würden sagen “hand-picked”) gemeinsam aus dem Winterschlaf erwachen wollen und die ein gutes Training für die großen Läufe, die vor all diesen Menschen stehen, brauchen.
Nicht alle sind Facebook-Jünger, wohl aber die meisten.
Nicht alle sind gut mit mir bekannt, aber auch hier wohl die meisten.
Aber alle sind wir Teil der großen Ultraläufer-Familie, wir alle wohnen im gleichen Haus.
Da dieses Haus aber drei Geschosse hat, haben wir beim RBW-Lauf drei Gruppen eingerichtet. Jenseits von “höher, schneller, weiter” wollen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, mit den einzelnen Läufern reden, woran ich in meiner Gruppe allerdings grandios gescheitert bin, zu schnell zerteilte sie sich und zog sich deutlich in die Länge, wir wollen, dass die Läufer untereinander reden, sich vernetzen, gemeinsam Pause machen und herrliche Blicke über den deutschesten aller Flüsse, den deutschen Rhein, der in der Schweiz entspringt und in den Niederlanden endet, genießen.
RBWIn den drei Geschosse des gemeinsamen Läufer-Hauses wohnen unten die Schnellen, die wir in einer Gruppe zusammengefasst haben, die diese 110 Kilometer mit ordentlich Höhenmetern in 14 Stunden bewältigen sollen. Wir, die wir weiter oben wohnen, beneiden die Schnellen oft ein wenig, weil sie nur die Schiebetüre aufschieben müssen und sofort auf den Trails vor dem Garten sind. Aber ich weiß auch, dass uns die Erdgeschoss-Bewohner auch manchmal um unsere schönen Balkone und Dachterrassen beneiden und um den Ausblick von da oben. Tom Siener führte diese Gruppe an, obgleich die meisten den Weg schon aus den Vorjahren kannten.
In der Mitte wohnen die, die zügig unterwegs sind. Deren Aufgabe war es, die Strecke in 17 Stunden hinter sich zu bringen. Achim war der Gruppenkopf dieser Truppe und die Fotos, die ich von dieser Gruppe gesehen habe, zeigten entspannte Menschen, die keinesfalls gestresst oder überfordert wirkten.
Und ganz oben, in den Wohnungen mit den Dachterrassen, wohnen eben die meisten Läufer. Läufer, die es gemütlich angehen lassen wollen oder müssen. Kurz vor dem Start sind manche noch von der Mitte nach oben gezogen, sodass wir allein in dieser Gruppe 27 Läufer waren, die da am Koblenzer Hauptbahnhof Richtung Bingen gestartet sind.
Und viele davon gehörten schon zum “Inventar” des Laufs.
RBWIch wollte zum Schluss kommen, daher ziehe ich schon jetzt ein Fazit.

Der RheinBurgenWeg-Lauf ist ein kleines Gebilde aus einzelnen Elementen. Drei Gruppen, maximal 50 Läufer, allesamt wunderbare Menschen mit großartigen Events auf ihren jeweiligen “Lauf-Kerbhölzern”, drei Verpflegungspunkte, wobei der mittlere auf dem Schloss Rheinfels mir jedesmal aufs Neue kleine Freudentränen aus den Augen drückt, Läuferinnen und Läufer, die wenigstens ein Mal im Jahr ohne Wettkampfgedanken sehr lange, ultralang, unterwegs sein wollen.
Freundliche Gesichter, interessante Geschichten, viele “hugs” und manche “kisses”, die Chance, einen Verpflegungspunkt mal ausgiebig anzusehen, eine Halle am Ende zum Duschen und für einen kleinen Power-Schlaf und dann ein gemeinsames Frühstück mit Blick eben auf diesen Rhein, an dem wir gerade erst so lange entlang gelaufen sind.

Für mich persönlich ist der RBW-L aber auch die Chance, manche Menschen wieder zu sehen und zu sprechen, denen man, weil sie weiter weg leben, seltener begegnet. Und es ist auch eine Chance, diese langjährige Freundschaft mit meinem Laufkumpel Achim stets neu zu vertiefen.
Für mich ist es ein Wochenende voller Freude und daher gibt es hier mein Bekenntnis:
Diesen Lauf wird es geben, so lange ich laufe. Oder lebe?
Aber ist das nicht irgendwie auch das Gleiche?

Danke an alle, die dabei waren, bis 2015!

Nur noch zwölf Mal schlafen …

March 17, 2014

Die 4. Ausgabe des RheinBurgenWeg-Laufs steht an.

Noch zwölf Mal schlafen und dann geht es los, wie immer an einem Samstag.
Es ist der Samstag, 29. März 2014, irgendwann zwischen 9:25 Uhr (Start der langsamstem Gruppe) und 13:45 Uhr (Start der schnellsten Gruppe) und wir wollen irgendwann am Sonntag, 30. März 2014, zwischen 3:45 Uhr (Finish der schnellsten Gruppe) und 7:25 Uhr (Finish der langsamsten Gruppe) “drin sein”.
Drin in der Gymnastikhalle der “Grundschule an der Burg Klopp” in Bingen, kurz hinter dem Ende des RheinBurgenWegs.
Ein Lauf durch die Nacht, herrlich …

Nach einer Dusche und vielleicht einem kurzen Schlaf wollen wir dann das Event bei einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag im Cafe Rheinblick beschließen. Dort wird es auch die Urkunden und die Medaillen für den Lauf geben.

Die Einladungen für dieses Event sind schon lange raus, die Teilnehmerliste ist erstellt und die Vorbereitungen im Detail laufen auf Hochtouren.
Wie immer wird es drei Verpflegungspunkte geben, wobei der zweite Verpflegungspunkt auf dem “Schloss Rheinfels” ein wahres Erlebnis ist, für das wir dem motivierten Team des “Schloss Rheinfels” gar nicht genug danken können.
Dennoch sind immer Strecken von rund 30 Kilometer ohne Versorgung zu bewältigen. Da der RheinBurgenWeg nicht an Shops oder Tankstellen vorbei führt, musst Du darauf vorbereitet sein. Einen Trinkrucksack und etwas Nahrung zur Sicherheit solltest Du also dabei haben.

Wir, Tom Siener, Achim Knacksterdt und Thomas TOM Eller, freuen uns auf jeden, der mitläuft.
110 Kilometer sind eine gewaltige Strecke und die ca. 4.000 Höhenmeter fallen uns am Ende des Laufs auch immer schwerer. Aber dennoch ist es ein vergleichsweise einfacher Lauf, weil es eben ein Gruppenlauf ist und keine Uhr im Hintergrund tickt.
Versprechen können wir Euch eine meist schöne Strecke mit einigen aufregenden Highlights, tolle Ausblicke auf den in Windungen fließenden Rhein und rüber auf den parallel verlaufenden Rheinsteig.

Uns bleibt nur noch, uns bei allen Interessenten für diesen Lauf zu bedanken und auch, die Sponsoren sowie die “Romantischer Rhein Tourismus GmbH”, die sich um den RheinBurgenWeg und den Rheinsteig gleichermaßen liebevoll kümmert, in diesen Dank einzuschließen.

Noch müssen wir warten, noch zwölf Mal schlafen. Aber freuen dürfen wir uns jetzt schon ein wenig …

Grafik: Manfred Wattenbach, Köln

Grafik: Manfred Wattenbach, Köln
(Ein Klick führt auf die Facebook-Eventseite dieser Veranstaltung)

2013 in Zahlen …

January 2, 2014

Alle Jahre wieder, wenn die Raketen abgeschossen, der Sekt leer getrunken und der Kater auskuriert ist, gibt es von WordPress.com ein paar Zahlen zum vergangenen Jahr.
Die emsigen Statistik-Elfen fertigten wieder einen Jahresbericht dieses kleinen Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 9.600 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 4 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.
Wen es interessiert, der möge einfach im obigen Link nachsehen …

Die anderen sehen Achim und ich dann einfach beim Start des RBW 2014 im schönen Koblenz!

1. Streckenbesichtigungslauf Bacharach – Bingen

February 7, 2013

(achim)

Letztes Wochenende fand der erste Streckenbesichtigungslauf von Bacharach nach Bingen statt. Neben mir waren Markus Liesch und Benno Hellwig dabei. In gemütlichem Tempo bei ausreichend schönem Wetter haben wir zusammen dem Abschnitt von VP3 bis zum Ziel erkundet. Da dieser Bereich im Dunkeln gelaufen wird, ist es durchaus interessant, die Strecke auch mal im Hellen zu sehen.  Ich hoffe, wir konnten ein paar Verlaufern vorbeugen :-).

CIMG7799 Eigentlich wollte ich den nächsten  Streckenbesichtigungslauf von Bad Salzig nach Bacharach am 17. Februar anbieten. Da mich aber in der Nacht auf Montag die Grippekeule erwischt hat, bin ich mir nicht sicher, ob ich den Termin halten kann.
Eventuell wird es eine Woche später…

RBW: zum ersten, zum zweiten … und zum dritten!

January 8, 2013

2011 fand der RheinBurgenWeg-Lauf zum ersten Mal statt.
Der Runningfreak Steffen Kohler wird sich an dieses Jahr besonders gut erinnern. Seine Leiden hat er in einem kleinen Video über den RBW geschildert. Nicht nur wegen der Strecke, nicht nur wegen Steffen und der anderen Läufer, auch wegen der Musik ist das Filmchen ein kleines “MUSST DU HABEN” im Online-Archiv:

Ü
Überhaupt war die erste Austragung noch eine sehr kleine und noch nicht komplett runde Veranstaltung. Bei der zweiten Ausgabe haben wir dann schon einiges gelernt und verändert. Statt einer großen Gruppe gab es drei Gruppen mit unterschiedlichen Zielzeiten, es gab einen gestaffelten Start und ein wunderbares Meeting aller Gruppen am VP2.
Dieses Meeting war eigentlich für den VP3 geplant, aber die schnellen Läufer waren eben noch schneller als wir das erwartet hatten.

Also bleibt, auch für die dritte Ausgabe noch etwas dazu zu lernen. Ob die Schnellen nun auf einem Bein hüpfen müssen oder einfach später starten werden?

Mal sehen, die Details folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

Wichtig ist nur, dass auch Du dabei bist. Wenn Du bis zum 13. Januar noch keine Einladung erhalten hast, dann melde Dich doch einfach per eMail  bei mir
(-TOM- einfach hier klicken …!) oder bei Achim (-Achim- einfach hier klicken …!) und dann sollte das machbar sein.

Ach ja: 110 Kilometer laufen mit rund 4.000 positiven Höhenmetern ist keine Kleinigkeit. Du solltest so eine Strecke wenigstens zum Gutteil schon einmal bewältigt haben. Die Geschwindigkeit spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle, dafür gibt es ja die drei Gruppen, wo Du Dich einordnen kannst. Aber mit Rucksack durch die Nacht laufen sollte schon mal geübt sein.

Und so weit sind 110 Kilometer nun auch wieder nicht, wenn man sich so ansieht, was es da doch noch für andere Distanzen in der Laufagenda des einen oder anderen Läufers gibt. Also nehmen wir diesen Lauf als Verbrennungsmaschine für die Ostersüßigkeiten und als Test- und Vorbereitungslauf für den JUNUT, den WiBoLT – oder einfach den 3.600 Meter Jugendlauf im Mai, für den wir uns alle ganz intensiv vorbereiten.

Wir sehen uns – auf dem RBW!

Die Zahlen von 2012 im Rückblick

January 8, 2013

Die freundlichen WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 6.100 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 10 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Wenn es Dich interessiert, den vollständigen Bericht zu sehen, dann klicke hier.