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Bad Salzig – Bacharach in 6 Stunden

February 23, 2011

Am vergangenen Sonntag hat Achim zum gemeinsamen Sturm auf den VP 3 in Bacharach unseres RheinBurgenWeg-Laufs gerufen. Wir wollten “mitten in der Nacht” starten, kurz vor 10 Uhr in Bad Salzig. Sonntags so früh raus – das war richtig schwierig. Folglich kam ich rund 20 Minuten zu spät, selbst schuld, Achim, ein Start um 13 Uhr hätte auch gereicht …

Der Zug von Bad Salzig nach Bacharach braucht keine 30 Minuten, ein Läufer braucht für die rund 23,5 Kilometer nur gut zwei Stunden, wenn er stramm den Rad- oder Fußweg am Rhein entlang läuft, Achim und ich aber haben aus dieser Strecke 40,8 Kilometer gemacht. Und wir haben knapp 6 Stunden dafür gebraucht!

Achim wäre wahrscheinlich deutlich früher in Bacharach angekommen, aber er musste ja bei mir bleiben. Gerade am Ende meckerte ich lautstark und permanent und beschwerte mich über meine Oberschenkel, über die letzten Kilometer auf der Anhöhe immer um ein paar Äcker herum und ich zählte jeden einzelnen Kilometer und schlug drei Kreuze, als endlich das schöne Städtchen Bacharach zu sehen war.


14,5 Kilometer auf dem RheinBurgenWeg nach Bad Salzig beginnt am Aussichtspunkt “Pilz” ein alpiner Weg.
Na ja, die Strecke vom UTMB ist es doch nicht, aber sie ist zweifellos deutlich “alpiner” als die vom Bad Neuenahrer Alpinweg, sogar Trittstufen gibt es teilweise, zudem ist der Weg eng und so bleibt Dir nur das Laufen hintereinander.

Achim, der diese Passage zum zweiten Mal lief und mittlerweile unseren Abschnitt des RheinBurgenWegs fast komplett schon zwei Mal abgelaufen ist, übernahm meist die Führung beim Laufen und er wies stets darauf hin, dass wir uns dann beim echten RBW-Event beim Aussichtspunkt “Pilz” sammeln, um diese knifflige Passage des alpinen Wegs gemeinsam vorsichtig zu bestreiten.
Natürlich ist es dabei erheblich, dass wir diese Alpin-Passage im Dunklen bestreiten werden und dabei ist es auch bedeutend, ob die Strecke trocken sein wird oder nicht.
Wie auch immer, wir werden vorsichtig und bewusst diese Etappe bewältigen.

Und dann kommen wir irgendwann auch zum VP2. Wenn wir die Burg zum ersten Mal sehen, dann scheint sie zum Greifen nah. Dennoch haben Achim und ich noch über 20 Minuten gebraucht, um diese scheinbar kleine Strecke zu passieren.
Es geht halt runter und rauf, meist steil und nicht immer gut zu laufen.


Und nach rund 32 Kilometern war ich müde, richtig kaputt und ich machte mir Gedanken, wie ich wohl reagiert hätte, wenn Achim gesagt hätte, dass statt noch vielleicht 9 Kilometer noch 75 Kilometer zu bewältigen gewesen wären, wenn wir uns also statt den 41 Kilometern die 108 Kilometer des gesamten Events vorgenommen hätten.
Keine Chance hätte ich an diesem Sonntag dafür gehabt.

Wir waren zu schnell am Berg, gerade am Anfang. Außerdem hatte ich meine Stöcke nicht dabei, die wären sicher hilfreich gewesen, um einen Teil der Kraft von den Schenkeln auf die Oberarme abzugeben. Und ich hatte noch ein erfolgreiches Tennisturnier vom Samstag in den Beinen, Tausend gute oder weniger gute Gründe, die eigene Schwäche zu begründen.
Aber es ändert nichts: am Sonntag war für mich kein Leistungsniveau sicher.

Eines jedoch ist in Bezug auf den RheinBurgenWeg aber ganz sicher: dieser Lauf wird ein hartes Stück Arbeit sein.
Ich freue mich sehr darauf …

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