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JUNUT oder RBW?

August 22, 2018

2016 fand er zuletzt statt,
2017 und 2018 ließen wir ihn ausfallen, leider.
Das war schade, aber wir selbst litten wohl am meisten darunter.

2019 wird es ihn wieder geben und zwar am Wochenende vom 05. April 2019 bis zum 07. April 2019. Gleiche Strecke, aber mit vielen Neuerungen.

Warum am JUNUT-Wochenende? Natürlich wissen wir, dass am gleichen Wochenende der JUNUT stattfindet, wir sind ja selbst dort oft genug gelaufen, haben dort eigene Höhen und Tiefen erlebt und immer wieder das leckere Buffet im “Stirzer” genossen. Und wir wissen auch, dass viele von Euch dieses Wochenende dieses Wochenende auch schon für den JUNUT reserviert ist.
Aber wir wollen all denen, die sich die ganz große Distanz von 170 K bzw. 239 K (noch) nicht zutrauen, die Gelegenheit bieten, sich in einer Gruppe und in einem Gruppenlauf an die längeren Distanzen zu gewöhnen. Wie der JUNUT geht auch der RBW-Lauf durch die Nacht, auch das ist eine gute Übung und eine einprägsame Erfahrung für die Zukunft. Und wir wollen denen, die an diesem Wochenende einfach einen entspannten Wochenendlauf in guter Gesellschaft erleben wollen, eine Plattform bieten, kurzum: Wir freuen uns auf Dich, wenn Du nicht beim JUNUT eingeschrieben bist!

Neue Gesichter – vielleicht auch mit Deinem?
Neue Regeln – wir wollen sicher sein, dass die Teilnehmer, die es auf die Starterliste schaffen, auch tatsächlich dabei sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Neue Locations – darüber verhandeln wir noch im Detail.

Neue Gesichter:

Wir wollen, dass Du uns erklärst, warum Du der Ansicht bist, dass Du dabei sein solltest.
Schreibe eine kurze Begründung, warum wir Dich mitnehmen sollten – in das Feld “Comment” auf der Anmeldeseite. Und verrate uns, ob Du in der schnellen, der mittelschnellen oder in der eher gemütlichen Gruppe mitlaufen willst.
Wir freuen uns auf Deine Geschichte!

Neue Regeln:

1.) Wie auch in den Jahren 2014, 2015 und 2016 werden wir wieder spenden – für diejenigen, die es am nötigsten haben. Auch 2019 spenden wir wieder für: Helfende Hände, also für Nepal. Und damit sich der ganze Aufwand auch für die Begünstigten lohnt, bitten wir zum ersten Mal in der Geschichte des RBW um einen festen Spendenbetrag in Höhe von 25 EUR, vorab zahlbar.
Dieser Spendenbetrag ist gewissermaßen Dein “Startgeld”, während wir, Achim und TOM, die drei Verpflegungspunkte bezahlen. Von diesen Spendengeldern geht also kein Cent ab für Kosten der Organisation oder für die Kosten der Verpflegungen, das ist unser Beitrag, um eine vierstellige Spendensumme zu erreichen.
(Wir meinen, dass das nicht zu viel Geld für einen wohltätigen Zweck ist. Und wem es zu wenig ist, der mag gerne “aufrunden”.)
2.) Wir werden wieder mit einem gemeinsamen Frühstück in Bingen enden, die Kosten dafür trägt jede/r LäuferIn bitte selbst.
3.) Der RheinBurgenWeg-Lauf ist ein Gruppenlauf. Und ein Gruppenlauf macht nur Sinn, wenn wir auch weitgehend als Gruppe unterwegs sind. Die Disziplin, da nicht “nach vorne abzuhauen”, fordern wir 2019 stärker ein als bisher.
Wenn Dir Deine Gruppe also zu langsam läuft, dann wähle bitte schon mit der Bewerbung eine schnellere Gruppe!
4.) Wir bitten, dass sich nur LäuferInnen melden, die auch eine Strecke von 110 K bewältigen können. Wenn Du also vorhast, früh “auszusteigen”, dann melde Dich bitte nicht an. Natürlich wissen wir selbst, dass niemand am Anfang eines Ultras das Ende garantieren kann, dafür sind die Unwägbarkeiten zu groß. Aber Du würdest einer/einem anderen 34 Läufer*in den Startplatz wegnehmen, wenn Du nur eine Teilstrecke laufen willst.
5.) “Back to the roots”! In den letzten Jahren hat sich der Eindruck eines “Wohlfühlpakets” eingeschlichen, deshalb weisen wir explizit und deutlich darauf hin, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Wer vorher aussteigt, der findet den Weg nach Hause oder nach Bingen per Bahn, Taxi oder am Rhein entlang selbst. So viel Härte muss der RBW-Lauf wieder vertragen.
6.) Die Teilnehmerzahl ist verbindlich auf nur 35 Teilnehmer*innen begrenzt – keine Ausnahmen! Die Gründe dafür sind vielfältig: Wir wollen ein persönliches Lauferlebnis haben und die Logistik (die Kapazität der Halle, die verfügbare Fläche in der Pizzeria, die begrenzten Möglichkeiten des DropBag-Transports …) lässt nicht mehr zu.
Also: 35 ist die entscheidende Zahl. And we mean it!

Neue Locations:

Noch ist nicht sicher, wenngleich sehr wahrscheinlich, ob wir wieder die Bäckerei besuchen dürfen, mit der wir 2016 so gute Erfahrungen gemacht haben oder ob wir uns um eine Alternative bemühen müssen. Wahrscheinlich bleibt auch die Halle unser Meeting- und Zielpunkt, aber die Standorte vor allem des zweiten Verpflegungspunktes werden alle noch einmal neu diskutiert werden. Hier auf der Seite wirst Du sukzessive erleben, was aus diesen Diskussionen geworden ist.

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Zwei Startplätzchen sind da … nimm Dir eines!

May 6, 2016

Hell – dunkel – hell … oder Tag – Nacht – Tag …

Wie ein Schokoladen-Doppelkeks ist auch der RheinBurgenWeg-Lauf und – welch eine Überraschung – da sind noch zwei Startplätzchen frei geworden.

Interessiert? Dann schreibe mir (thomas.eller@marathonundlaenger.de)Startplätzchen

Helfende Hände …

April 4, 2016

Auch dieses Jahr wollen wir allen Läufer*innen DANKE sagen für Eure Hilfe und Unterstützung. Wir, Tom Siener, Achim Knacksterdt und ich, werden die VPs sponsern und den Inhalt des “Schweinchens”, das im Ziel stehen wird, komplett an den Verein “Helfende Hände”, Mainz, überweisen.

Wie gut Eure Spende im Vorjahr angekommen ist, siehst Du anhand der unten stehenden Fotos. Wir hatten sie in 2015 schon einmal gepostet, aber für all diejenigen, die neu hier sind und für die, die ähnlich vergesslich sind wie ich, teilen wir den damaligen Post noch einmal.

Bitte lest auch noch einmal, was die Mainzer “Allgemeine Zeitung” zu diesem Thema geschrieben hat:
http://www.allgemeine-zeitung.de/…/mainzer-verein-helfende-…

Also: DANKE an jeden Einzelnen.
Lasst uns die noch immer schwere Situation in Nepal ein wenig verbessern …

2015 im Rückblick

December 30, 2015

Achim Knacksterdt, Tom Siener und ich, Thomas “TOM” Eller, stellen Euch gerne die Zahlen dieses Blogs für 2015 zur Verfügung.
Obwohl das Jahr noch einige Stunden vor sich hat, haben die flinken “WordPress.com-Statistik-Elfen” einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Den Bericht haben wir für Dich freigegeben, damit Du die Zahlen ansehen kannst, wenn sie Dich interessieren. Einfach den untersten Link anklicken.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 6.300 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

04./05. Juni 2016 …

October 29, 2015

40Das Datum steht, die Regeln auch.
2016 gibt es nur 40 Startplätzchen, die sich auf die Gruppen schnell-mittel-langsam so aufteilen:
7 Starter – 11 Starter – 22 Starter,
danach beginnt die Warteliste.

Anmeldungen bitte per eMail an:
Achim.Knacksterdt@freenet.de und in CC an thomaseller@hotmail.com,  danke!

Wir freuen uns auf Dich!

13. Juni + 14. Juni 2015

November 14, 2014

Aus traurigem und aktuellem Anlass eine Erklärung von Achim Knacksterdt, Tom Siener und Tom Eller:

“Wie in jedem Jahr ist der RBW-Lauf auch dieses Mal eine kostenlose Veranstaltung (Bahn und Frühstück zahlt jeder selbst, je nach Bedarf).
Und wie in jedem Jahr werden wir im Ziel wieder eine Spendenbox aufstellen.

In diesen Jahr haben wir uns allerdings dazu entschieden, sämtliche Spenden den Opfern des Erdbebens in Nepal zukommen zu lassen.

Wie so oft hat es leider wieder die Ärmsten getroffen. Wir hoffen, hiermit einen kleinen Beitrag leisten zu können.
Unsere Gedanken sind bei unseren Freunden in Nepal.
Wir haben uns dazu entschieden, das gesammelte Geld dem Verein ‘Helfende Hände für Nepal’, Mainz, zu übertragen. Da wird hervorragende Arbeit gemacht, die wir gerne unterstützen wollen. Zur Homepage von ‘Helfenden Hände für Nepal’ kommst Du, wenn Du auf das Logo klickst.
Danke für die Unterstützung und das Verständnis.”
HHJetzt steht es also, das Datum für die drei Starts der drei Gruppen des RheinBurgenWegs (RBW).

Wir alle starten am 13. Juni ab dem Koblenzer Hauptbahnhof, treffen uns aber zuvor alle in Bingen, um gemeinsam mit dem Zug nach Koblenz zu fahren.

Die “Veteranen” kennen den Ablauf ja schon.
Den “Neuen” sei gesagt, dass in Koblenz die Dropbags für den VP3 abgegeben werden können. Weil auf Grund der erhöhten Teilnehmerzahlen keine Zieltaschen mitgenommen werden können, gibt es keine Möglichkeit mehr, erst in Koblenz zu den einzelnen Laufgruppen stoßen zu können.
Die Einladungen an die “üblichen Verdächtigen”, deren Freunde und Bekannte, an die sonstigen Interessierten und die “Veteranen” werden wohl erst im Januar 2015 verschickt werden können.
Solltest Du Dich schon vorher für diesen Lauf entscheiden, dann lass es uns bitte wissen:

eMail Achim Knacksterdt
eMail Tom Eller

Erwähne aber unbedingt, ob Du in die schnelle, die mittlere oder in die “slow fox” Genussläufergruppe eingeordnet werden willst.

2015 wird es ausnahmsweise und erstmals einen vierten Verpflegungspunkt geben. Der soll uns die Nacht verkürzen und für den Fall, dass die Nacht (hoffentlich) schön warm sein wird, uns die Chance geben, unsere Wasservorräte noch ein letztes Mal aufzustocken.

Bitte beachte, dass wir nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern mitnehmen können.
60 Teilnehmer, verteilt auf die drei Laufgruppen, sollten die Obergrenze sein.

Also: wir freuen uns! Auf Dich. Auf die fünfte Ausgabe des RBW. Auf die anderen LäuferInnen. Auf die Strecke. Auf die Verpflegungspunkte, besonders auf den legendären VP2 auf Schloss Rheinfels. Und auf das gemeinsame Frühstück am Sonntagmorgen in Bingen.

Ein Startgeld erheben wir wie in den Vorjahren nicht, ein bescheidenes Schweinchen im Ziel freut sich aber auf einen Obolus* (*Ergänzung: Aus traurigem und aktuellem Anlass wird dieser Obolus nicht für die Deckung der Kosten der VPs verwendet, sondern geht unmittelbar in die Krisenregion Nepal, zusammen mit unseren besten Gedanken und Wünschen).
Die Zugkosten von Bingen nach Koblenz trägt jeder selbst, ebenso die Kosten des Frühstücks am Sonntagmorgen.

Nun rasch den Kalender checken und gegebenenfalls schnell einen der wenigen Restplätze buchen!

Keep on running and smiling!

Eure Lauffreunde

Achim und TOM

“Ich komme zum Schluss!”

April 4, 2014

RBWKurt Tucholsky hat in dem unter seinem Pseudonym Peter Panter veröffentlichten Text “Ratschläge für einen schlechten Redner …” darauf hingewiesen, dass wir Brillenmenschen stets gut daran tun, zu geschichteln. Und es stimmt.

Wer kann denn den RheinBurgenWeg-Lauf begreifen, wenn er nicht die Historie des Laufs kennt?
Wenn er nicht weiß, dass er auf der gegenüberliegenden Rheinseite entstanden ist, als Achim Knacksterdt in einer kalten und schneebedeckten Nacht von dem parallel zum Rheinsteig verlaufenden RheinBurgenWeg erzählte …
Wenn er nicht weiß, dass bei der Erkundung weite Strecken unter Wasser lagen und wie schwer es war, damals überhaupt an den Rhein heran zu kommen?
RBWAber ich wollte ja zum Schluss kommen …

Einen Lauf zu beschreiben, den man selbst mitorganisiert, bei dem man die Teilnehmer mit auswählen darf, das ist schon eine ganz spezielle Aufgabe. Aber ich will mich daran versuchen. Jetzt und hier.
RBWDer RheinBurgenWeg-Lauf ist einfach ein langer Lauf in beginnenden Frühling, bei dem sorgsam ausgewählte Ultraläufer (Amerikaner würden sagen “hand-picked”) gemeinsam aus dem Winterschlaf erwachen wollen und die ein gutes Training für die großen Läufe, die vor all diesen Menschen stehen, brauchen.
Nicht alle sind Facebook-Jünger, wohl aber die meisten.
Nicht alle sind gut mit mir bekannt, aber auch hier wohl die meisten.
Aber alle sind wir Teil der großen Ultraläufer-Familie, wir alle wohnen im gleichen Haus.
Da dieses Haus aber drei Geschosse hat, haben wir beim RBW-Lauf drei Gruppen eingerichtet. Jenseits von “höher, schneller, weiter” wollen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, mit den einzelnen Läufern reden, woran ich in meiner Gruppe allerdings grandios gescheitert bin, zu schnell zerteilte sie sich und zog sich deutlich in die Länge, wir wollen, dass die Läufer untereinander reden, sich vernetzen, gemeinsam Pause machen und herrliche Blicke über den deutschesten aller Flüsse, den deutschen Rhein, der in der Schweiz entspringt und in den Niederlanden endet, genießen.
RBWIn den drei Geschosse des gemeinsamen Läufer-Hauses wohnen unten die Schnellen, die wir in einer Gruppe zusammengefasst haben, die diese 110 Kilometer mit ordentlich Höhenmetern in 14 Stunden bewältigen sollen. Wir, die wir weiter oben wohnen, beneiden die Schnellen oft ein wenig, weil sie nur die Schiebetüre aufschieben müssen und sofort auf den Trails vor dem Garten sind. Aber ich weiß auch, dass uns die Erdgeschoss-Bewohner auch manchmal um unsere schönen Balkone und Dachterrassen beneiden und um den Ausblick von da oben. Tom Siener führte diese Gruppe an, obgleich die meisten den Weg schon aus den Vorjahren kannten.
In der Mitte wohnen die, die zügig unterwegs sind. Deren Aufgabe war es, die Strecke in 17 Stunden hinter sich zu bringen. Achim war der Gruppenkopf dieser Truppe und die Fotos, die ich von dieser Gruppe gesehen habe, zeigten entspannte Menschen, die keinesfalls gestresst oder überfordert wirkten.
Und ganz oben, in den Wohnungen mit den Dachterrassen, wohnen eben die meisten Läufer. Läufer, die es gemütlich angehen lassen wollen oder müssen. Kurz vor dem Start sind manche noch von der Mitte nach oben gezogen, sodass wir allein in dieser Gruppe 27 Läufer waren, die da am Koblenzer Hauptbahnhof Richtung Bingen gestartet sind.
Und viele davon gehörten schon zum “Inventar” des Laufs.
RBWIch wollte zum Schluss kommen, daher ziehe ich schon jetzt ein Fazit.

Der RheinBurgenWeg-Lauf ist ein kleines Gebilde aus einzelnen Elementen. Drei Gruppen, maximal 50 Läufer, allesamt wunderbare Menschen mit großartigen Events auf ihren jeweiligen “Lauf-Kerbhölzern”, drei Verpflegungspunkte, wobei der mittlere auf dem Schloss Rheinfels mir jedesmal aufs Neue kleine Freudentränen aus den Augen drückt, Läuferinnen und Läufer, die wenigstens ein Mal im Jahr ohne Wettkampfgedanken sehr lange, ultralang, unterwegs sein wollen.
Freundliche Gesichter, interessante Geschichten, viele “hugs” und manche “kisses”, die Chance, einen Verpflegungspunkt mal ausgiebig anzusehen, eine Halle am Ende zum Duschen und für einen kleinen Power-Schlaf und dann ein gemeinsames Frühstück mit Blick eben auf diesen Rhein, an dem wir gerade erst so lange entlang gelaufen sind.

Für mich persönlich ist der RBW-L aber auch die Chance, manche Menschen wieder zu sehen und zu sprechen, denen man, weil sie weiter weg leben, seltener begegnet. Und es ist auch eine Chance, diese langjährige Freundschaft mit meinem Laufkumpel Achim stets neu zu vertiefen.
Für mich ist es ein Wochenende voller Freude und daher gibt es hier mein Bekenntnis:
Diesen Lauf wird es geben, so lange ich laufe. Oder lebe?
Aber ist das nicht irgendwie auch das Gleiche?

Danke an alle, die dabei waren, bis 2015!